Venus Berlin – Der Wolf im Reich der Pornostars

20 Jahre Venus Berlin – Der Wolf war eingeladen!

So, meine Damen und Herren. Jetzt wirds gleich politisch unkorrekt! (Keine Angst, natürlich bleibt alles „jugendfrei“!) Jedenfalls habe ich mich dazu hinreissen lassen, zum ersten Mal in meinem Leben die legendäre Venus Berlin Messe zu besuchen. Und das aus gutem Grund, denn sowohl die Eintrittskarte für die Messe, als auch das Dabeisein bei der Award-Gala wurden mir gesponsert. Und da sagt man natürlich nicht „Nein“,wenn man so einem legendären Event zumindest einmal im Leben beiwohnen möchte.

An dieser Stelle also herzlichen Dank an meine Venus Berlin Karten-Sponsoren von VX-Cash sowie Cashdorado!


Grundsätzlich muss man sagen, dass die Venus heute natürlich nicht mehr dieselbe Messe ist, wie vor etwa 10 Jahren. Damals war das Areal noch ca. 8-10 Mal so groß und man brauchte gute zwei Stunden um von einer Ecke in die Andere zu gelangen! Aus heutiger Sicht ist die Messe zwar immer noch groß, aber durchaus überschaubar und vorallem auf den männlichen Endverbraucher zugeschnitten.

Nun könnte man daraus ableiten, dass die gesamte Adultbranche insgesamt an Marktmacht verloren hat, aber das stimmt so nicht ganz.  Es gibt lediglich mehr Verlierer als vorher. Die wirklich großen Fische, sind nach wie vor am Markt anzutreffen und erfreuen sich bester Umsätze! Und dort wo es Umsatz gibt, steht selbstverständlich auch „der Wolf“ bereit, um für euch zu recherchieren! 😉

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Lerne jetzt vom Wolf wie du sicher und seriös im Internet Geld verdienen kannst:

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Man mag zur Erwachsenenunterhaltung stehen wie man will, aber die Branche boomt nach wie vor und es gibt natürlich auch einige technologische Neuheiten, mit denen man sich als Webmaster auf jeden Fall auseinandersetzen sollte!

Eine dieser Neuheitenwurde am Stand von „Reality Lovers“ präsentiert: Dort tauchen wir mittels spezieller Brille und eigens produzierten Virtual Reality 3D Videos in die Cybererotik des 21. Jahrhunderts ein.

Hier Reality Lovers testen und in die virtuelle Realität eintauchen! <<<

Wer von dieser Art des Entertainments angetan ist, beziehungsweise daran glaubt, dass es sich monetarisieren lässt, kann sich freilich auch als Partner hier bewerben und damit Geld verdienen. Vorrausgesetzt, man agiert als Webmaster und betreibt Seiten mit männeraffinen Themen.

Weiters waren auf der Venus Berlin aber natürlich auch die bislang bekannten Camcontentfirmen vertreten.

Dazu zählten auch 777Partner (mit Affiliatemanager Stephan, führe ich in meinem Venus Berlin Special Videobeitrag ein kurzes Interview) sowie Big 7, die vorallem für „Frauen die nebenher mit dem chatten und/oder Cam senden Geld verdienen wollen„, bekannt sind. Und natürlich Visit-X, dessen Partnerprogramm VXCash mich ja zur Messe eingeladen hatte.

Eine bekannte (und wahrscheinlich die größte ihrer Art) Firma war übrigens auch dieses Jahr nicht als Aussteller auf der Venus Berlin vertreten: Die Fundorado GmbH hat sich schon vor Jahren aus der Ausstellerszene auf der Venus zurückgezogen und wohnt lediglich als Sponsor bzw Teilnehmer der Award Gala bei. Und genau dort, wurde sie auch dieses Jahr zum ca. 16ten Mal mit einer Goldtrophäe für die „beste Internetseite“ bedacht!

Der Wolf war auch bei diesem Event hautnah dabei und verbrachte den Abend zwischen zwei charmanten Damen: Julia Bischoff, Affiliatemanagerin von Cashdorado sowie Meli Deluxe, Pornosternchen herself und im übrigen an diesem Abend auch noch ausgezeichnet für die beste Amateurdarstellerin. Wir hatten also zwei Trophäen am Tisch und wer das ganze lustige Ereignis sehen möchte, sieht sich am besten das Youtube Video an!

Übrigens waren die Partyexzesse in den insgesamt drei Tagen Venus Berlin, für mich teilweise wirklich Schwerstarbeit. Jeden Abend bis halbvier Uhr morgens abfeiern und am nächsten Tag wieder fit und fröhlich verfügbar sein, hatte ich das letzte Mal mit Mitte 20. Spaß gemacht hat es freilich trotzdem!

Abschließendes Fazit:

Die Venus Berlin stellt als Messe selbst sicher eine große Herausforderung für alle beteiligten Organisatoren dar. Mir persönlich war es zu laut, zu überkommerzialisiert und teilweise auch zu billig. Das hat aber lediglich mit meiner persönlichen Einstellung zu tun und muss nicht unbedingt als Qualitätsmaßstab gesehen werden. Laut Aussagen einiger Partner, ist die Venus Berlin mittlerweile zu einer reinen Endverbraucher-Messe geworden und alleine schon deshalb für Leute wie mich eher uninteressant geworden. Hat wohl auch damit zu tun, dass ich mit Erotik größtenteils andere Dinge verbinde, als das was auf dieser Messe präsentiert wird. Abgesehen davon, dass ich meine Adult-Partnerfirmen an einer einzigen Hand abzählen kann. Nichts desto trotz, waren es drei hochspannende Tage und was die Venus Award Gala und alle anderen Abendveranstaltungen angeht, hatten wir alle eine Menge Spaß! Und ihr mit Sicherheit auch mit meinem Youtube-Beitrag! 😉

 

Eurowebtainment 2016 – Betrunkene Affiliatemanager, grölende Engländer und Party ohne Ende

Eurowebtainment 2016 – Eine Zusammenfassung

Und da ist sie auch schon wieder vorbei die Eurowebtainment 2016, die von 25.-28. Mai auf Mallorca stattfand. Auch dieses Jahr waren wieder diverse VertreterInnen zahlreicher Partnerprogramme, aber auch Paymentprovider, Inkassofirmen, Traffic-Händler und Webmaster anwesend und besuchten die, von Gunnar Steger veranstaltete, Messe. Der diesjährige (neue) Austragungsort der Eurowebtainment hat uns in das berühmt berüchtigte Viertel Magaluf verschlagen, welches ich im Normalfall nicht einmal gegen Bezahlung aufsuchen würde… Aber was tut man nicht alles für`s Business. Wenn proletuide (vorwiegend aus Großbritannien stammende) Halbaffen um drei Uhr Nachts ihre Hymne gröhlen, ist das dort offenbar genauso normal, wie den teuersten Club Mallorcas, das Nikki Beach, in genau diese versiefte von illegalen Strassennutten unterwanderte Gegend zu bauen. Dort darf man für das kleine (nicht mal gekühlte) Bier 11,50 EUR bezahlen und zieht dann nach etwa gefühlten fünf Minuten mit dem harten Kern der Kollegen wieder ins nebenan gelegene ME Hotel, dem Austragungsort der Eurowebtainment Messe. Und nur das jetzt nicht alles zu negativ erscheint: Die Messe selbst hat unterm Strich auch dieses Jahr sehr viel geboten und wie immer viel Spaß gemacht!

Was mich angeht, war ich dieses mal sowohl mit Dreh- als auch Interview-Terminen so voll, dass ich es gerade mal auf einen einzigen Vortrag geschafft habe, nämlich jenen von Rechtsanwalt Marko Dörre. Dieser berichtete (wie immer sehr interessant) über die neuesten Pläne der deutschen Bundesregierung in Sachen „unlauterer Wettbewerb“ sowie über die neueste Fassung des Prostituiertenschutzgesetzes. Mit letzterem hab ich ja bekanntlich weniger zu schaffen, aber was den anderen Punkt angeht, so könnte der noch für so ziemlich jeden in Deutschland ansässigen Seitenbetreiber eine spannende Angelegenheit werden… Und nicht nur für Seitenbetreiber, sondern generell für alle in Deutschland agierenden Personen, die in irgendeiner Art und Weise beruflich mit Werbung zu tun haben.

Es geht dabei um den Plan der deutschen Bundesregierung für ein generelles Verbot von „sexistischer Werbung“. Gemeint ist damit „geschlechterdiskriminierende Werbung“ in Deutschland zu unterbinden. Was für die breite Masse politisch korrekt denkender Menschen zunächst ansprechend erscheint, entpuppt sich bei näherem Hinsehen eher als Armutszeugnis für den deutschen Rechtsstaat. Mit dem Vorhaben setzt Justizminister Heiko Maas jedenfalls einen Beschluss der SPD-Parteispitze um, die in Reaktion auf die sexuellen Übergriffe der Silvesternacht in Köln ein „moderneres Geschlechterbild“ im Land etablieren will. So zumindest die offizielle Aussage der betreffenden Stellen. Wie vollkommen undurchdacht und blödsinnig das Ganze ist, zeigt alleine schon die Verknüpfung mit den Vorfällen rund um Köln. Ein entsprechender Entwurf zur Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb soll demnächst in eine Ressortabstimmung geschickt werden. Nach Herrn Maas’ Plänen könnten somit künftig Plakate oder Anzeigen unzulässig sein, die Frauen oder Männer auf Sexualobjekte reduzieren. Dies liegt natürlich wie so oft im Auge des Betrachters. Im Streitfall würde ein Gericht die Entscheidung treffen. Und das wird in Zukunft wohl öfters passieren, denn es betrifft somit praktisch jeden Werbespot, der von darstellenden Personen zuviel Haut zeigt. Sollte dieses Gesetz durchgehen, wird vor allem eine Berufsgruppe von den Änderungen besonders profitieren: Nämlich jene der Anwälte. Nicht nur die bildliche Darstellung sondern auch das Wording wird in Zukunft entscheidend sein, ob ein Mitbewerber gegen seinen Konkurrenten gerichtlich vorgehen kann. Und sei es nur, um davon finanziell zu profitieren. Damit verbunden prognostiziere ich ein weiteres Abwandern deutscher Firmen ins Ausland. Ich widme diesem Thema demnächst ein eigenes Kapitel und stelle jetzt vorweg die Behauptung in den Raum, dass Hr. Maas mit seiner von diversen feministischen Verbänden angeleiteten Aktion offensichtlich von den eigentlichen Problemen in Deutschland gezielt ablenken möchte. Ich fürchte nur, er wird sich neue damit schaffen…

Wer immer am laufenden zu diesem und anderen Themen bleiben will, trägt sich hier ein:


ACHTUNG: Bitte keine yahoo-Adressen eintragen, diese bereiten derzeit bei der Mailzustellung Probleme!

Ein Highlight der Eurowebtainment 2016 war wie jedes Jahr natürlich wieder die berühmt berüchtigte Boots-Tour, welche auch dieses Jahr wieder vom deutschen Partnerprogramm Cashdorado veranstaltet wurde. Der Seegang war diesmal nicht so schwer wie die Jahre zuvor, dafür gab es jedoch zwei „Beinahe-Zusammenstösse“ (ich meine die Boote) und natürlich wieder jede Menge Bier. Was das Bier angeht, so empfehle ich einzelnen Affiliatemanagern, dieses nicht in Kombination mit anderen Substanzen zu konsumieren, es schadet offensichtlich dem Erinnerungsvermögen und natürlich der Kommunikationsfähigkeit… Das ändert freilich nichts daran, dass mit vielen wirklich wichtigen TeilnehmerInnen der Eurowebtainment sowohl am Boot als auch an Land wieder interessante Gespräche – und auch Interviews für den demnächst erscheinenden Videoblog entstanden sind. So u.a. mit Heiko Schubert von Affiliate Solutions SL und Julia Bischoff von Cashdorado, die mir in einem sehr spontan geführten Video-Interview über die Vorteile ihres Partnerprogrammes berichtete.

Boatparty Eurowebtainment

Ansonsten gab es auf der Eurowebtainment außerdem wieder den „Mix & Meet“ Market auf dem zahlreiche Firmen ihre Produkte bzw. Dienstleistungen vorstellten und mal mehr, mal weniger interessante Werbegeschenke unters Volk brachten. Positiv herausstreichen möchte ich in Sachen Originalität und Erlebnisfaktor hierbei vorallem wieder mal Cashdorado, die originale ZIPPO-Feuerzeuge mit Cashcow-Aufdruck verschenkten. Weiters die aus Graz stammende Firma Telequest, deren Mozartkugeln wie immer sehr gefragt waren. Weiters VX-Cash, die mit ihrem „Sorry we are fucking“ – Türgriff-Schild womöglich für Irritation beim Reinigungspersonal mancher Hotelzimmer sorgten und last but not least: Rene von First Mobile Cash, der bei der White-VIP Party (oder so ähnlich) mit seinen köstlichen Zigarren wieder viele Herrschaften (auch mich) erfreute.

Natürlich wurde auf der Eurowebtainment auch für das leibliche Wohl gesorgt, u.a. wieder mit den von der Firma Next Lead Generation gesponserten Burgern sowie der Getränkebar, die von Cashdorado betrieben wurde.

Abschließendes Fazit: Auf der diesjährigen Eurowebtainment zeigten sich viele neue Gesichter und somit kamen auch für mich diverse Kontakte mit Partnern aus Israel, Deutschland den Niederlanden und den USA zustande. Auffallend war jedoch auch, dass etliche Teilnehmer aus dem vorigen Jahr diesmal fehlten. Ob sich die aufgrund des Austragungsortes in Magaluf fernhielten, bleibt fraglich. Dem Veranstaltungshotel selbst gebe ich im Gegensatz zur Meinung vieler anderer Teilnehmer aber eher einen Pluspunkt, da ich das Areal im Vergleich zum bisherigen Melia del Mar Hotel als übersichtlicher empfinde. Was der Messe halt immer noch fehlt, ist ein echter Mehrwert für Affiliates. Zwar kann man als solcher natürlich direkte Gespräche mit den Partnerfirmen führen und sich vielleicht auch mal da oder dort eine bessere Vergütung herausschlagen. Aber der Großteil der Vorträge bringt Jahr für Jahr thematisch praktisch nie etwas Neues oder wirklich innovatives für Affiliates mit sich. Dies gilt vorallem für den Non-Adult Bereich, der auf der Eurowebtainment nach wie vor unterrepräsentiert ist. Hier kann man eigentlich nur auf die alljährlichen Affiliatedays verweisen, die noch jedem Webmaster in irgendeiner Form etwas gebracht haben. Sei es finanziell oder zumindest an verwertbaren Wissen. Wer hingegen nichts gegen zahlreiche Partys, Girls und ein bisschen Alkohol hat (na gut, wer hat das schon?), für den ist die Eurowebtainment natürlich auch im Jahr 2017 eine optimale Anlaufstelle.

Links/Quellen:

Marko Dörre – Zusammenfassung als PDF
Eurowebtainment

 

Partnerprogramme – Spitzzüngiger Rückblick 2015 – Aussichten 2016

Das waren die TOP Partnerprogramme des Jahres 2015

Na, alle gut rübergerutscht? Ich weiß, die Frage kommt angesichts des heutigen Datum`s etwas spät, aber man ist ja auch noch ansonsten beschäftigt. Mit wichtigen Dingen versteht sich. Dazu gehört freilich nicht seine Zeit in irgendwelchen weitgehenst sinnlosen Foren ala „ayom“ oder „webroyals“ zu verplempern um sich dort mit gescheiterten Affenbild-Zanox-Webmastern (Zanox??? Häää? Ach ja, dass sind die, die nichts zahlen, bzw neuerdings mit Knebelverträgen ihre Vendoren an sich binden wollen…)  zu duellieren…  Ganz im Ernst: Ich werde dem Thema Foren sowie Facebook irgendwann im laufenden Jahr sicherlich noch meine Aufmerksamkeit in Form eines Blogeintrages widmen, aber vorerst möchte ich mich den wichtigeren Dingen zuwenden:

Rückblick auf die Partnerprogramme des Jahres 2015

Womit habt ihr im Jahre 2015 so euer Geld im Internet verdient? Also ich für meinen Teil kann nur behaupten, dass das Jahr 2015 in Sachen Partnerprogramme voller Überraschungen (sowohl positiver, als auch negativer Natur) war. Kommen wir zunächst zu den positiven Aspekten.

Für (wieder mal) extrem positve Überraschungen sorgte im Jahre 2015 das Partnerprogramm Cashdorado aus dem Hause Fundorado/Freenet AG. „Nenn doch mal Zahlen“, schnauzen irgendwelche Forumspfosten manchmal hinüber, also bitte sehr: Konkret in Zahlen bedeutet dies, dass ich im Vergleich zum Jahr 2014, meinen als Affiliate erwirtschafteten Cashdorado-Umsatz von 59.000.- auf über 70.000 EUR steigern konnte. Das ist ein Provisions-Plus von 11.000 EUR und es hat mit Sicherheit auch mit dem kundenfreundlichen Verhalten der Firma Fundorado zu tun. Seit Anfang 2015, gibt es für Kunden nämlich die Möglichkeit, dass beliebte Flatrateprodukt Fundorado kostenlos für 21 Tage zu testen.  Dies sorgte natürlich für eine gesteigerte Conversion, obendrein sind dann aber auch noch die Coin-Umsätze im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Alles in allem, also ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis. Auch erfreulich: Die Produkte aus dem Hause Fundorado sind nun ALLE responsiv erhältlich und somit auch für Mobile/Tablette-User nutzbar! Und falls ich den bislang untätigen Webmaster-Kollegen jetzt mal einen kleinen Geheimtipp geben darf: BEWEGT ENDLICH EURE ÄRSCHE UND WERDET ETWAS AKTIVER! Es gibt einen Haufen Partnerprogramme, aber keines erweist sich zum bewerben so dankbar wie Cashdorado!

Ebenfalls als nicht uninteressant, hat sich der Bereich der Kreditvermittlung im Partnerprogramm von check24 herausgestellt. Zwar kann ich hierbei noch nicht auf all zu lange Erfahrungswerte zurückgreifen, jedoch zeigt speziell das letzte Quartal des Jahres 2015, ein gesteigertes Interesse an Kreditvergleichen bzw Produkten. Auch wenn 1,75 % Beteiligung an einer zustandegekommenen Kreditvergabe, nach sehr wenig klingen, so sollte man die daraus resultierenden Provisionen dennoch nicht unterschätzen… Bei einer Kreditvergabe von 30.000 EUR (was jetzt keine ungewöhnlich hohe Summe ist für diesen Bereich) sprechen wir somit schon von Provisionen in der Größenordnung von über 520.- pro Sale! Hart umkämpft und sehr resistent erweist sich hingegen alles im Bereich von Strom/Gas Vergleichen. Hier sind offenbar die Big Player zu stark und einprägsam am Markt vertreten, als dass man als kleiner, oder auch mittelgroßer Affiliate eine Chance hätte spürbare Vermittlungsprovisionen zu reissen… Mal sehen, inwiefern sich das dieses Jahr entwickelt…

Aber wie wir ja alle wissen, sind nicht nur die Provisionshöhen der Partnerprogramme für Affiliates interessant, sondern auch die Frage, was ein Partnerprogramm aus dem ihm zugeleiteten Traffic herausholt. Und da ist das Thema Cross-Selling ein wesentlicher Faktor der sich sehr stark auf den Umsatz auswirken kann.

Ginge es nach der Provisionshöhe, oder dem Stornoverhalten der Kunden (einschließlich der Frage, wie erfolgreich das Inkasso der jeweiligen Partnerprogramme innerhalb eines bestimmten Zeitabschnittes denn so verläuft), so dürfte ich der grundsätzlich geschätzten Firma „Partnercash“ für das Jahr 2015 eher keine herausragenden Noten ausstellen. Aber halt!!! Wer sagt denn, dass dies die einzigen Kriterien für ein gutes Partnerprogramm sind? Womit Partnercash nämlich sehr wohl (und zwar mit Abstand!) positiv hervorsticht, ist das offensichtlich ausgezeichnete Cross-Selling, dass mir (trotz der oben erwähnten Kritik), den einen oder anderen Euro zusätzlich eingebracht hat. Dies betrifft in erster Linie die Datingprodukte von Partnercash, die nach wie vor sehr gut konvertieren und deren Stornoquote auch im akzeptablen Bereich liegt. Problematischer wird es da schon eher bei den Produkten „Amateurseite“ oder „Saboom“. Letzteres will nach wie vor, einfach nicht anbeissen. Gesamt knapp 3000 Klicks (übrigens bei goldrichtigen User-Traffic) und daraus resultierend gerade mal ein einziger Sale, sprechen hier leider eine doch recht klare Sprache. Was „Amateurseite“ angeht, so habe ich dieses Produkt letztes Jahr aufgrund der sehr hohen Stornoquote weitgehenst ausgebaut bzw bewerbe mittlerweile damit nur noch Nischentraffic sowie eigenen Content auf welchem ich die Rechte halte.

Nichts desto trotz ziehe ich rückblickend auf das Jahr 2015 wieder mal meinen Hut vor Partnercash, für die tolle, persönliche Betreuung seiner Affiliates (damit meine ich insbesondere Affiliatemanager Imrich, welcher Nachrichten und Skypeanfragen innerhalb von 30 Minuten und nicht wie andere Herrschaften innerhalb von 6 Monaten beantwortet… ) und natürlich für die herausragenden Werbemittel, die es immer wieder (ohne viel Eigenaufwand) in der Kasse klingeln lassen. Und alleine in Sachen „Dating“ und „Nischen“ zahlt es sich aus meiner Sicht nach wie vor aus, hier aktiv zu werden. Sofern man es noch nicht ist…

Gemischte Gefühle hinterlässt rückblickend auf das Jahr 2015 auch der Anbieter Digistore24, bei dem sich vorallem Ratgeberprodukte aus dem Non-Adult Sektor befinden.

Dazu zählt u.a. auch der Hörbuch-Kurs „Online Dating mit Erfolg“ der im ersten Quartal 2015 seinen Verkauf gestartet hat. Die erste Hälfte des Jahres, liefen hier die Umsätze noch ziemlich gut, ab etwa September kam es dann jedoch zu einem kontinuierlichen Verkaufsrückgang, der interessanterweise aber auch andere Ratgeber aus dem Datingsektor betraf, wie beispielsweise den „Tinder Dating-Guide„. Aus subjektiver Sicht finde ich dies sehr schade, denn ich kenne beide Produkte sehr gut und meine das sie tatsächlich einen signifikanten Mehrwert für den Konsumenten darstellen. „Online Dating mit Erfolg“ wird darüber hinaus sogar ausdrücklich auf der Konsumenten-Plattform ciao.de empfohlen.

Aber auch Ratgeberprodukte aus anderen Bereichen, wie beispielweise die Ralf Schmitz-Produkte „Low Cost Weltenbummler“ (ein Videokurs der Usern das supergünstige „PEP-Reisen“ beibringt), sowie „17 Traffic Ströme“ (ein Videokurs der Affiliates/Webmastern 17 Möglichkeiten beibringt, hochqualitativen Traffic auf die eigene Webseite zu bekommen) blieben eher hinter den Erwartungen zurück. Was die „Ralf Schmitz Produkte“ angeht, so kann dies freilich auch mit der (nicht immer einwandfrei seriös wirkenden) teleshopartigen Gestaltung seiner Verkaufsvideos zusammenhängen. Jedoch ändert dies nichts am tatsächlich vorhandenen Mehrwert für den Konsumenten/Affiliate. Zumindest was die beiden oben erwähnten Produkte angeht… Wohlgemerkt, sind dies alles natürlich nur meine eigenen Erfahrungen. Durchaus möglich, dass andere Affiliates/Webmaster positivere Resultate in der Verkaufsstatistik vorweisen können.

Trotz alle dem gibt es aktuell jedenfalls auch erfreuliche Neuigkeiten von Digistore24 zu berichten. Seit Anfang des Jahres, wurde nämlich fleissig an den Verkaufsformularen gebastelt um diese Mobile/Tabletefähig zu machen. Und so gibt es nun (endlich) für Vendoren die Möglichkeit, seine Verkaufs/Bestellformulare auch responsive anzubieten. Es bleibt zu hoffen, dass sich dies für die Vendoren und Affiliates von Digistore24 im Jahre 2016 positiv auswirken wird und dadurch Produkte wie die oberhalb erwähnten wieder etwas mehr in Schwung kommen. Angesichts der permanenten Zunahme von mobilen Traffic, bin ich mir auch sicher, dass dies der Fall sein wird!

Apropos mobil: Wer mich kennt, der weiß ja, dass der „mobile Sektor“ bei mir nach wie vor eine eher untergeordnete Rolle spielt. Das heißt nicht, dass ich ihn komplett ignoriere, nein. Aber wenn es speziell um den Adult-VOD Sektor geht, so habe ich aus unterschiedlichsten Gründen bislang weitgehenst die Finger davon gelassen. Ob dies auch im Jahre 2016 so bleiben wird, kann ich aktuell noch nicht sagen. Ich verfolge jedenfalls gespannt die Entwicklungen rund um das Thema. Jamaicanische/Dominikanische Webmaster die mit ihren Facebook-Fakes das Netz überschwemmen (und jetzt nach und nach gesperrt werden) eingeschlossen…

Übrigens: Sehr stark am Mobilsektor nach wie vor vertreten: Imo-Cash. Vielleicht kennen ja einige von euch mein ausführliches Interview mit den sympathischen Affiliatemanagern Andreas und Reinhold. Was hat sich hier geändert? Einiges! Mit dem abofreien Datingprodukt „Fun-Flirt“ hat Imocash im Jahre 2015 bei mir und vielen anderen Webmastern noch so richtig gerockt. Traurig, dass dieses Portal aufgrund einer angeblich negativen Kosten/Nutzen Rechnung Ende 2015 eingestellt wurde. Unternehmerisch kann ich die Entscheidung verstehen, denn ein derartiges (noch dazu abofreies) Modell zu betreiben, ist nun mal mit relativ hohen Kosten verbunden. Und für diejenigen die es noch nicht wissen: Imo-Cash hat aktuell überhaupt keine eigenen Produkte mehr, sondern übt nur noch seine Funktion als umfassender third party – Vermittler aus. Und das bei aktuell rund 400 Produkten.  In der Kasse hat sich dies bislang bei mir zwar leider noch gar nicht bemerkbar gemacht, aber was nicht ist, kann ja noch werden. riiiing riiiing

Moment kurz, Telefon!

…………….

Ach übrigens Imo-Cash: Gerade eben erhielt ich einen Anruf meiner Buchhaltung, die mich auf eine unbezahlte Rechnung von Anfang November 2015 aufmerksam machte. Natürlich weiß ich, dass ihr was Auszahlungen angeht, absolut zuverlässig seid… 😉

Der eine geht, der andere kommt: RedKiss – ein neues Datingportal

Tja, was soll ich dazu schreiben, außer darauf hinzuweisen, dass sich für eine detailierte Betrachtungsweise von RedKiss das abonnieren meines Newsletters lohnt:


Du erhältst maximal drei E-Mails pro Monat! ACHTUNG: Bitte keine yahoo-Adressen eintragen, diese bereiten derzeit bei der Mailzustellung Probleme!

Insgesamt hat RedKiss bei mir persönlich bislang einen positiven Eindruck hinterlassen. Eine sehr userfreundliche Aufmachung des Datingportales und eine gute Webmasterbetreuung durch den sympathischen Pietr, sind das Um- und Auf. Partnerprogramme gibt es viele. Aber nur wenige die auch tatsächlich min. 50 % stornofreie Provision auszahlen. Und wenn man dann auch noch ausblendet, dass es da einen ziemlichen „Fremdschäm-Diskussionsstrang“ im WebRoyals Forum gibt (da wären wir wieder bei der Sinnhaftigkeit von Foren), ist`s eigentlich schon wieder fast perfekt. Auch das angepriesene „Weihnachtsralley – 50% Plus“ Modell wurde übrigens anstandslos bezahlt. In Summe gab`s also November und Dezember gesamt 75% Provision! Mal sehen wie sich das Ding 2016 entwickelt. Warten wir erst mal ab… Zum Partnerprogramm von RedKiss kann man sich hier anmelden.

Der Nachbar aus Tschechien…

Kurioserweise im selben Ort wie RedKiss ist die allseits bekannte Partnerprogramme-Firma Intermax ansässig. Die lockt in ihrem letzten Weihnachtspaket (übrigens herzlichen Dank an dieser Stelle, für dieses wieder mal größte aller Partnerprogramme-Weihnachtspakete! 😉 ) in einem Flyer mit „mindestens 70% Provision“ für ihr „neues“ Webmasterpanel „Imaxcash“.

Flyer Intermax Partnerprogramme

Derzeit weiß ich noch nicht so recht wie ich das bewerten soll… 70% Provision? Mindestens? Will da jemand den neuen Nachbarn bzw Konkurrenten und sämtliche andere Partnerprogramme übertrumpfen? Bzw wie ernst gemeint ist diese Ansage eigentlich? Im Jahre 2015, gab es jedenfalls einen extrem auffälligen Rückgang an Abo`s bei Intermax (und nach Gesprächen mit anderen Affiliates weiß ich, dass dies leider nicht nur bei mir der Fall war). Das die Firma zuletzt eine hohe Mitarbeiter-Fluktuation hatte, ist ebenfalls kein großes Geheimnis. Ich kenne den Laden (einschließlich aktueller sowie nicht mehr aktueller Mitarbeiter) allerdings jetzt einfach schon viel zu gut und zu lange, als das ich nun Schwarzmalerei betreiben will.

Intermax bedeutet trotz zeitweiligen Chaos auch: Gutes Cross-Selling, gute Webmaster-Betreuung durch Kamil, tolle Events wie beispielsweise das berüchtigte „War and Race“ und: Zuverlässige, pünktliche Auszahlung. Denken wir also positiv. Ich würde es wirklich sehr zu schätzen wissen, wenn gewisse Dinge wieder etwas „nachvollziehbarer“ bzw „transparenter“ werden und sich der positive Geist aus den guten, alten „Norbert Bayer Zeiten“ wieder bemerkbar macht. Das wird sich auch in meinem Fall garantiert in der Menge des geschickten Traffics bemerkbar machen… Insgesamt erscheint mir das neue Imaxcash-Panel übrigens sehr positiv und speziell für neue Webmaster sicherlich um einiges übersichtlicher als das alte „Love-Money-Panel“. Auch sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass Intermax mittlerweile nun viele seiner Produkte ebenfalls mobilfähig anbietet.

Soooo… Wer hat jetzt noch nicht sein Fett weggekriegt? Ach ja: VX-Cash.

Zunächst zu den Lustagenten: Auch im Jahre 2015 war das Dating-Flirtportal finanziell betrachtet einigermassen stabil. Nicht das ich Luftsprünge machen würde, aber es konvertiert und läuft bei mir halt so „nebenbei“ mit. Ich bewerbe sowohl auf „Rev Share“ Basis als auch „Pay per Lead“.

Irgendwann mal Anfang des Jahres 2015, ging eine Werbekampagne mit gekauften (leider schlechten) Traffic für eine „Pay per Lead“ Bewerbung komplett in die Hose. Details könnt ihr hier nachlesen. So etwas passiert schon mal. Natürlich muss auch VX-Cash sich irgendwie absichern und benötigt bei „Pay per Lead“ für eine gültige Webmaster-Auszahlung zumindest eine Lead/Salequote von 1:12. (Immer schön das Kleingedruckte in den AGB`s lesen, gell! 😉 ) In diesem konkreten Fall, lag meine Quote ausnahmsweise wesentlich schlechter, bei etwa 1:32 (zum Zeitpunkt der Auszahlung).

Löblich sei erwähnt: Ausgezahlt haben sie trotzdem. Okay, die Quote liegt bei mir ansonsten im Bereich 1:8. trotzdem rechne ich dies VX-Cash bzw dem Affiliate-Betreuer Christoph hoch an, da es dann in diesem Fall doch um eine nicht mehr ganz so kleine Summe ging. Was das Cam-Geschäft (Visit X) angeht, so kann ich leider nichts berauschendes berichten.  Aber das hat übrigens nichts mit VX-Cash zu tun.  Es gilt aus meiner Sicht für so ziemlich alle Camanbieter die ihren Umsatz ausschließlich auf Coin- bzw Rufnummernbasis lukrieren. Sorry, aber das ist offenbar schon längst ein totes Geschäft!  Ich warte jetzt mal auf die Weiterentwicklung der Virtual-3D Brillen… Insider wissen Bescheid.

Ich weiß, jetzt hab ich natürlich noch immer nicht alle relevanten Partnerprogramme durch, aber zusammengefasst kann man – trotz meiner kleinen Seitenhiebe – sagen, dass 2015 ein durchaus positives Jahr war! Ich habe wieder viele neue Bereiche rund um das Thema Affiliatemarketing kennengelernt, konnte sowohl im Internet, als auch diekt auf den Messen neue Gesichter kennenlernen und bin auch für das Jahr 2016 wieder guter Dinge!

Apropos Messen: Ende Mai, findet ihr mich wieder (aller Vorraussicht nach) auf der EWT auf Mallorca! Vereinbart doch schon mal einen Termin mit mir: Kontakt

Was hat sich der Wolf für 2016 in Sachen Partnerprogramme vorgenommen?

1. Genauer hinsehen. Kritisch bleiben und trotzdem offen für alles – auch Neues. „Genauer hinsehen“ betrifft aber nicht nur neue Partnerprogramme die es hier vorzustellen bzw kritisch zu beäugen gilt, sondern auch neue Produkte die für Affiliates/Webmaster nützlich – oder eben auch nicht nützlich – sein können. Die Vielzahl an E-Books, Videokursen und Tools ist schon ziemlich erstaunlich derzeit und ich werde wohl nicht der Einzige sein, der sich regelmäßig fragt: Braucht man das ganze Zeug`s wirklich zum Geld verdienen? Persönliche Meinung: Nein, nicht alles. Bzw. das meiste nicht. Es ist aber auch nicht alles vollkommen sinnfrei. Wenn jemand sein angeeignetes Wissen verkauft, dann finde ich persönlich dies vollkommen in Ordnung, wenn es denn einen Mehrwert für mich darstellt. Ich bringe hier gerne noch mal das Beispiel der 17 Trafficströme ins Spiel, dass ich aus meiner Sicht als einen wirklich sinnvollen Videokurs für jeden Affiliate (vorallem Neueinsteiger) bezeichnen würde.  Wenn mir hingegen irgendwelche selbsternannten Affiliate-Gurus weißmachen wollen, wie sinnvoll ein Produkt wie beispielsweise „Trust-Wizz“ (in der Tat ein betrügerischer Witz, über den es hier einen sehr interessanten Bericht gibt) sein soll, dann landen derartige Werbemails von Dr. Pott und Konsorten ganz schnell in der Müllablage. Lasst euch also nicht über den Tisch ziehen, werte Webmasterkollegen. Nicht alles ist schlecht, was man euch so anbietet, aber es gibt da draussen auch ganz schön viel Müll zu entsorgen… Differenzierung heißt das Zauberwort.

2. Den Mehrwert für den User auf meinen Webseiten erhöhen. Information ist alles! Das Wort „verkaufen“ streiche ich dabei erst mal ganz bewusst aus meinem Wortschatz, denn dies ergibt sich von selbst. Dies betrifft sowohl Non-Adult als auch Adult Produkte bzw. Partnerprogramme.

3. Wieder mal referieren. Ein neues Webinar zum Thema „Partnerprogramme“ ist in Vorbereitung und ich möchte mein Wissen aus dem Bereich Adult-Affiliatemarketing wieder verstärkt auf diesem Wege meinen Kollegen und Homies mitgeben. Ohne gleich irgendetwas verkaufen zu wollen…

4. Im Affiliatebereich (speziell im Adult-Sektor) ein bisschen mehr Arbeit an meine Mitarbeiter auslagern. Das hat sowohl private, als auch berufliche Gründe (für mich gibt`s dieses Jahr ein paar neue kreative Aufgaben…)

Euch, viel Erfolg auch für 2016! Fragen? Fragen!