Amazon und sein eigenes Anzeigen-Netzwerk

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Macht Amazon jetzt Google Konkurrenz?

Viele von uns haben ja schon mal bei Google Adwords Anzeigen geschalten und je nach Keyword eine schöne Stange Geld dort hinterlassen. In der Tat können sich Google`s Umsatzzahlen im Anzeigenbereich durchaus sehen lassen. Sage und schreibe 16 Milliarden US-Dollar an Umsatz hat der Konzern im zweiten Quartals 2014 erwirtschaftet, dass ist 22 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein schon deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass Amazon sich hier ein Stück von diesem Kuchen gönnen möchte.

Für uns als Werbetreibende ist die Alternative auf Amazon Anzeigen zu schalten natürlich hochspannend und aus mehreren Gründen interessant. Meiner persönlichen Meinung nach, wurde es höchste Zeit, dass Google hier endlich mal eine wirklich ernstzunehmende Konkurrenz bekommt. Ich bin bestimmt nicht die einzige Person unter den Webmastern, die über die Unübersichtlichkeit des Adword-Panels aber auch über die in letzter Zeit zunehmende Unberechenbarkeit Google`s in Sachen „Webmasterfreundlichkeit“ schon den einen oder anderen Fluch ausgesprochen hat…

Während andere Anzeigenkanäle verzweifelt versuchen neue Kunden zu gewinnen, kann sich der global vertretene Marktführer Google zurücklehnen und es sich sogar leisten Kunden aus dem Adword-Geschäft zu verbannen. Und das mit teils abstrusen Begründungen. Erst vor wenigen Wochen, kam ich mit einem Schweizer Unternehmen in Kontakt, das für Google-Adword Kampagnen gesperrt wurde, weil sich die Firma „erdreistete“ die eMailadresse des Kunden zu erfragen um diesem ein kostenloses eBook zuzusenden. Dies würde gegen die Google-Richtlinien für Adword Kampagnen sprechen. Das größte Problem aber ist, dass Google`s Richtlinien für Adwords nirgendwo detailiert aufgelistet sind, sondern lediglich sehr allgemein gehalten werden. Dabei lässt sich Google auch in seinem Vorgehen und seinen Planungen in keinster Weise in die Karten blicken und ist, wie wir ja aus der Vergangenheit durch diverse überraschende Google-Updates wissen, auch sonst nicht besonders berechenbar…

Nun dann.. Nachdem Amazon Googles größter Kunde in diesem Bereich ist, wird die Sache sicher noch sehr spannend. Vorallem darf man auf zukünftige Reaktionen von Google gespannt sein.

Abschließend möchte ich hinzufügen: Ich möchte niemanden davon abhalten auch weiterhin Google Adwords zu schalten. Es gibt sicherlich Bereiche da kann die eine oder andere Anzeigenkampagne noch durchaus sinnvoll sein – trotz (meiner Ansicht nach) grob überschätzter Keyword-Preise. Nichts desto trotz kann es aber natürlich nicht schaden sich mit alternativen Methoden zur Generierung von Traffic auseinanderzusetzen. Einige davon habe ich hier aufgelistet. Die 17 Trafficströme von Ralf Schmitz sind darüber hinaus eine gute Möglichkeit sein Wissen in dieser Richtung um einiges zu erweitern.

Cash4Webmaster – umfangreiche Partnerprogramm-Auswahl

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Liebe Webmaster (und solche die es werden wollen)!

Viele von Euch sind ja in meiner Liste, weil Sie sich Tipps zum Geld verdienen holen wollen, bzw. auf meine Erfahrungen mit den von mir beworbenen Partnerprogrammen zurückgreifen wollen.

Sehr oft wurde ich nun aber schon gefragt, warum die Anzahl der hier angeführten Partnerprogramme etwas beschränkt ist. Das hat vorallem mit meiner Positionierung zu tun. Ich bin nämlich der Meinung, dass man nicht alles unter allen Umständen bewerben muss. Und schließlich geht es auf dieser Seite ja primär um meine eigenen Erfahrungen und jene Partnerprogramme die ich auch wirklich gut kenne.

Wer allerdings wirklich auf eine fantastisch große Auswahl an Partnerprogrammen (inklusive aufschlussreicher Bewertungen von bewerbenden Webmastern) zugreifen möchte, dem will ich an dieser Stelle die Seite cash4webmaster.com ans Herz legen. Cash4Webmaster wurde von den beiden Jungunternehmern Niko Putz und Adrian Oettl gegründet und ist für angehende (aber auch langgediente) Webmaster die erste Anlaufstelle wenn es um umfangreiche Informationen zu Partnerprogrammen im Adult sowie Non-Adult Sektor geht. Auf der Seite sind so gut wie alle nationalen und internationalen Partnerprogramme zu finden, darüber hinaus gibt es mit den jeweiligen Affiliatemanagern auch immer wieder sehr interessante Interviews zu lesen. Im Webmastersegment ist cash4webmaster jedenfalls eine mittlerweile nicht mehr wegzudenkende Institution. Also, auf, auf meine Damen und Herren, die ihr alle Geld verdienen wollt! Statten sie doch auch diesen beiden jungen Herren einmal einen Besuch ab! Damit es mal richtig Cash gibt! 😉

30 Tipps für perfektes E-Mail Marketing und mehr Geld!

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E-Mail Marketing im Jahre 2017

Es gibt heutzutage viele Möglichkeiten für Traffic zu sorgen und mit seinen Webseiten Umsatz zu machen. Die 17 Trafficströme vermitteln dir auf grandiose Art und Weise, wie du mit genialen Strategien umsatzbringenden, hochwertigen Traffic erzeugen kannst. Sieh dir dazu auch dieses Video an.

Aber angenommen, man hat erst mal Besucher auf seiner Seite und will diese mit Hilfe eines Newsletters als Webmaster an sich binden. Wie sieht es dann eigentlich mit dem guten alten E-Mail Marketing aus?

E-Mail Marketing im Jahre 2016

E-Mail Marketing zählt natürlich nach wie vor zu den wichtigsten Bewerbungsmethoden eines Webmasters. Doch auf was muss man eigentlich bei dieser Bewerbungsform achten? Untenstehend gebe ich dir insgesamt 30 Tipps, die DIR bei entsprechender Umsetzung GARANTIERT höhere Umsätze bescheren werden! Mit dieser Checkliste bist du immer auf der absolut sicheren Seite! Viel Spaß!

Tipp 1: Definiere dein persönliches Ziel als Mailversender!

Deine E-Mail-Marketing-Strategie muss ein klares Ziel haben! Wenn dir als Absender nicht klar ist, was der Empfänger nach dem Öffnen der Email machen soll, ist der Misserfolg schon vorprogrammiert.

Tipp 2: Newsletter-Empfänger segmentieren!

Nicht jedes Thema ist für alle Empfänger interessant und oft kann man bestimmte Empfänger-Gruppen von vornherein ausschließen. Das spart Versandkosten und hält die Empfängerrate hoch. Extrembeispiel: Im Adult-Bereich macht es wahrscheinlich kaum Sinn einer Liste von Gayusern ein Datingportal zu empfehlen, das fast auschließlich von Frauenkontakten lebt. Bzw. würde man einer Liste von „sportlichen, schlanken Usern“ wohl eher kein Abnehmprogramm empfehlen..

Tipp 3: Schreibe aussagekräftige Betreffzeilen!

„Newsletter Nr. 07/2015“ ist ein gutes Beispiel wie man es NICHT machen soll!
Auszüge aus dem eigentlichen Mail-Inhalt und Betreffzeilen, die ins Auge stechen, erhöhen die Öffnungsrate. Dabei kann man – je nach Produkt – auch ruhig etwas reisserischer vorgehen! Bedenken sollte man jedoch, dass die dann gehobene Erwartungshaltung des Users auch nach dem Öffnen der E-Mail keine Enttäuschung erfährt.

Tipp 4: Verweise auf Facebook und andere Social Media-Accounts!

Jemand der deinen Newsletter abonniert und somit an deinem Unternehmen/Produkt interessiert ist,  folgt dir möglicherweise gerne auf Facebook.

Tipp 5: Biete einen Incentive! (Anreize)

Warum abonniert jemand deinen Newsletter? Natürlich, um daraus einen Vorteil zu ziehen. Das kann ein Informationsvorsprung sein, aber auch Gutscheine, Sonderangebote oder Gewinnspiele liefern einen Mehrwert für den E-Mail Empfänger.

Tipp 6: Biete Kontaktmöglichkeiten an!

Oft lautet der Absender eines Newsletters „noreply@xxx.com“.
In jedem Mail sollte aber eine Kontaktmöglichkeit (idealerweise mehrere Kanäle) angeboten werden. Das hebt das Vertrauen des Users.

Tipp 7: Versende deine Mails oft genug! Aber nicht zu oft!

Es ist sicherlich nicht förderlich, seine Empfänger täglich mit Mails zu bombardieren. Aber einmal die Woche kann und MUSS schon sein und ist jedem Email-Empfänger zumutbar.

Tipp 8: Biete eine einfache Eintragungsmöglichkeit für deinen Newsletter!

Informiere beim Eintrag den potentiellen Empfänger auch darüber, was er zu erwarten hat: Inhalt und Regelmäßigkeit.

Tipp 9: Frage „Unsubscriber“ nach dem Grund ihres Austragens.

Wenn sich jemand vom Newsletter abmeldet, hat er dafür einen Grund (Inhalt uninteressant, zu viele Emails, Unternehmen gewechselt, usw…). Frage nach und lerne daraus!

Tipp 10: Lösche Bouncers

Ungültige E-Mail Adressen sofort löschen! Wenn du Emails an nicht existente Mailadressen versendest, senkt sich dadurch die Öffnungsrate! Das wiederum ist schlecht für deine Reputation!

Tipp 11: Biete eine Online-Version an

Selbst wenn man auf 99% der E-Mail-Clients optimiert, fehlt immer noch das eine Prozent
Exoten, bei dem die Darstellung nicht passt. Mit einer Online-Version (html) kann man dieses Problem beseitigen.

Tipp 12: Optimiere für mobile Devices

Viele Mails werden mittlerweile mobil abgerufen. Genau wie eine Website, muss auch ein Mail auf  sämtlichen Devices perfekt dargestellt werden. Achte aber auch darauf, dass die Links im Mail auf mobil-funktionierende Websites verlinken.

Tipp 13: Sende eine Willkommens-E-Mail!

Unmittelbar nachdem sich ein Kunde für ein Unternehmen entschieden hat, wird eine E-Mail nicht als lästig, sondern als nette Geste wahrgenommen. Diese Willkommens-E-Mails kann man wunderbar für Verweise auf Social Media-Accounts, Cross-Selling oder Upselling verwenden!

Tipp 14: Begleite Entscheidungsprozesse mit E-Mails!

Wenn man den Entscheidungsprozess der Kunden kennt, kann man diesen ideal mit einer E-Mail-Strategie begleiten und genau die Informationen liefern, die relevant sind und zum Kauf führen.

Tipp 15: Strukturiere deine Mails

Überlege gut, was der Empfänger als Erstes liest, was als Zweites und wie es dann weitergeht. Man sollte sich daher die Frage stellen, ob das Thema für einen selbst ansprechend ist und ob man damit die Aktionen erreicht, die man erreichen will.

Tipp 16: Biete Links mit weiterführenden Informationen an

Eine Mail soll kein Produktkatalog sein. Der Empfänger möchte schnell informiert werden und selbst entscheiden können, ob mehr Informationen interessant sind. Zudem lassen sich über Links auch jene E-Mails tracken, bei denen Trackingpixel nicht geladen wurden.

Tipp 17: Gib deinen Mails einen persönlichen Touch!

Automatisierte E-Mails, die nicht „menscheln“, haben E-Mail-Marketing den (zu Unrecht) schlechten Ruf eingebracht. Vermeide daher Mails „nach Schema F“ mit unpersönlichen Firmen-Signaturen.

Tipp 18: Verwende direkte Ansprachen

„Du“ oder „Sie“ bzw. „Dein“ oder „Ihr“ löst beim Kunden schneller Sympathie für das
Unternehmen aus, als wenn man nur über sich selber redet.

Tipp 19: Setze die „Call-2-Action“ im richtigen Moment!

Ein Button unmittelbar nach der Begrüßung ist natürlich zu früh. Man muss den Empfänger davon überzeugen, was man will, und setze dann die gewünschte Aktion um.

Tipp 20: Gib eine klare Deadline bekannt!

Begrenzte Angebote verhindern Zögern und Aufschieben des Empfängers. Die Dauer des Angebotes muss aber klar definiert sein: So ist ein eindeutiges Datum besser als „Nur noch zwei Wochen“.

Tipp 21: Überdenke deine Strategie zur Generierung von Subscribern!

Ein Gewinnspiel kann zwar die Empfängerliste schnell wachsen lassen, ist aber nicht immer (wahrscheinlich sogar meistens nicht) der beste Weg, qualitative Subscriber zu generieren. 100 Empfänger, die kaufen, sind besser als 10.000, die Mails ignorieren und sogar Kosten verursachen.

Tipp 22: Sende Warenkorb-Reminder-Mails

Wenn jemand Produkte in den Warenkorb legt und dann im Checkout-Prozess abbricht, kann das verschiedene Gründe haben. Fakt ist jedenfalls, dass der Besucher ein Commitment eingegangen ist. Das lässt sich leicht nutzen, um doch noch eine Conversion zu erreichen: Frage nach, ob es technische Probleme gab oder ob ein Gutschein die Entscheidung beeinflussen könnte.

Tipp 23: Sammle Feedback

Regelmäßige (aber nicht zu aufdringliche und umfangreiche) Umfragen helfen, den Kunden besser zu verstehen: Was wird erwartet, was soll vermieden werden,
wie zufrieden ist der Kunde mit dem Service?

Tipp 24: Tracke deine E-Mails wie eine Kampagne

Verwende Kampagnen-URLs wie bei einer Media-Kampagne, um den Erfolg von E-Mails auch in Google Analytics zu tracken.

Tipp 25: Hinterlasse bei den Empfängern ein gutes Gefühl!

„Gratulation zu Ihrer Entscheidung“ ist besser als „Willkommen neuer Kunde!“. Durch kreative Formulierungen kann man nüchterne Meldungen so verfassen, dass sie beim Kunden ein gutes Gefühl hinterlassen.

Tipp 26: Personalisiere Gutscheincodes

Mit geringem Aufwand kann so ein schnöder Gutscheincode wie ein ganz persönlicher Vorteil erscheinen: „Geben Sie bei Ihrer Bestellung einfach ‘Mustermann’ als Couponcode an und Sie erhalten 10% Rabatt“.

Tipp 27: Vermeide Kampagnen an bestimmten Feiertagen

Zu Weihnachten wächst die Zahl der Werbemails auf ein Vielfaches. Damit wird erstens die Konkurrenz sehr groß und zweitens ist der Verdruss über Mails auf Kundenseite höher. Wenn möglich verlagert man Kampagnen also auf „ruhigere“ Zeiten.

Tipp 28: Nicht auf den Unsubscribe-Link vergessen!

Dieser ist nicht nur gesetzlich verpflichtend, sondern erspart dem Kunden Ärger, die den Newsletter nicht mehr haben möchten.

Tipp 29: Probiere etwas Neues aus! Sei kreativ im texten!

Immer dasselbe ist langweilig und ermüdet auch die Empfänger. Neue Ideen sorgen für Learnings und mittelfristig für konstante Verbesserung.

Tipp 30: Gib nicht zu schnell auf!

Eine qualitativ hochwertige Liste zu erstellen, benötigt heutzutage Zeit, Zeit und nochmals ZEIT! Aber du wirst sehen: Es lohnt sich auf langfristig betrachtet und wird auch dir merh Umsatz in die Geldbörse bringen!

Was taugt Dating-Traffic von „markt.de“?

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Der kleine Traffic-Qualitäts-Test

Heute: Aus dem Vermarkter „Mirago“ wurde vor kurzem „Solads„. Wir haben kürzlich dort ein paar Text-Kampagnen im Dating-Segment geschalten, um zu sehen, ob sich das lohnt.

1000.- Investition. Was kam heraus?

In letzter Zeit werde ich vermehrt zu meinen Trafficquellen für die von mir beworbenen Produktseiten befragt. Natürlich bleibt es auch mir nicht erspart, immer wieder neue Sachen auszuprobieren und dann entsprechende Schlüsse daraus zu ziehen.
Okay, da gibts für Affiliates/Webmaster natürlich Produkte wie beispielsweise

Die 17 Trafficströme“ – Von denen ca. 12 aus meiner Sicht der Dinge auch tatsächlich recht brauchbar sind.

Aber  wie sieht es eigentlich im Jahre 2015 mit herkömmlichen „Old School Methoden“ aus?

Traffic-Ankauf? Google Adwords? Kampagnen schalten bei sonstigen Vermarktern?

Vor einigen Jahren habe ich mal eine BDSM-Seite über „Mirago“ bewerben lassen. Das Resultat dieser Textkampagne war eher ernüchternd. Allerdings habe ich es zum einen auf die damals nicht wirklich vorhandenen Fetischkategorien und andererseits auf die zu wenig aussagekräftige Investition von gerade mal 500.- EUR geschoben.

In der Zwischenzeit wurde aus „Mirago“ der Vermarkter „Solads“ und die Klickpreise sind in die Höhe geschossen. (Aber natürlich nicht nur dort) Berechtigter Weise? Nun, genau das wollte ich wissen.

Jetzt mag es sein, das 1000.- EUR vielleicht auch noch nicht wirklich eine Investitionssumme ist, die einen definitiven Aufschluss über die Traffic-Qualität liefert.
In meinem Fall tut es das allerdings sehr wohl, denn ich habe gute Vergleichsmöglichkeiten und obendrein mehrere unterschiedlichste Kampagnen zu unterschiedlichsten Produkten durchgetestet.

Zunächst aber zur Frage, warum ich ausgerechnet jetzt bei Solads eine Kampagne gestartet habe:

Das ist einfach erklärt: Weil es (beschränkt auf 31. Mai) eine 15 Cent (statt 30 Cent) per Klick Aktion gab. Und genau diese habe ich genutzt. 15 Cent pro Klick sind für ein Netzwerk, mit dem ich vor Jahren schon mal eher bescheidene Erfahrungen gemacht habe, zwar auch nicht gerade berauschend, aber ich bin nun mal jemand, der gerne auch zweite Chancen vergibt. Ausserdem hatte ich (jetzt mal unabhängig vom Endergebnis) bei den Mirago/Solads Leuten immer den Eindruck gut betreut zu werden. Das hat sich übrigens auch nicht geändert!

Leider gab es diesmal ein kleines „Kommunikationsproblem“… Denn am Telefon habe ich auf meine Nachfrage hin, die Aktion eigentlich so interpretiert, dass (vorrausgesetzt die Investitionssumme wird VOR dem 31. Mai einbezahlt) der Klickpreis dennoch bei 15 Cent darüber hinausgehend bleibt… Dem war dann jedoch nicht so! Das bedeutete, dass Solads ab dem 31. Mai mit vollen 30 Cent per Klick zugeschlagen hat! Ob sich meine Ohren verhörten oder meine Nachfrage missinterpretiert wurde, kann ich heute nicht mehr sagen und es macht auch keinen Sinn darüber weiter nachzudenken. Ich zeichne ja keine Telefonate auf…

Welche Produkte habe ich beworben?

Beworben wurden zwei Produkte mit denen ich in der Vergangenheit grundsätzlich schon sehr positive Erfahrungen sammeln konnte.

Die ersten beiden Kampagnen führten zu zwei unterschiedlichen Landingpages des beliebten Hörbuch-Ratgebers Online Dating mit Erfolg. Hier beträgt die Klick/Salequote bei den besser konvertierenden Landingpages ca 1:120 . Hier gab es keinen Abschluss, allerdings tut dies nicht wirklich was zur Sache, weil es dafür vom Verhältnis her zu wenige Klickzahlen gab.

Viel interessanter wird es, wenn man sich die dritte Kampagne im Detail ansieht. Dorthin ging der meiste Traffic. Hier habe ich das Produkt „Lustagenten“ von VX Cash beworben.

Jetzt kann man von VX Cash halten was man will, aber die Statistiken sind aufschlussreich und sagen eine Menge über die Trafficqualität aus. Normalerweise halte ich mich mit Pay per Lead – Bewerbungen bewusst zurück und vertraue angesichts meiner Trafficqualität voll und ganz auf Rev Share Modelle.

Nachdem ich diesmal ausschließlich in der Deutschland-Region inserierte und somit das Pay per Lead Modell von VX Cash zur Auszahlung kommt (Hinweis: VX Cash bezahlt keine Leads für Österreichischen und Schweizer Traffic!)  habe ich also eine der gut konvertierenden Landingpages auf Lead-Basis beworben.

Ein Drei-Zeilen Text mit kleinem Vorschaubild leitet nun also auf eine Landingpage die für gewöhnlich bei mir eine Klick-Leadquote von ca 1:9 und eine Lead-Sale Quote von 1:7 hat.

Bevor ich nun auf das Ergebnis im Detail eingehe, fragen wir uns aber auch erst mal:

Wo schaltet Mirago/Solads eigentlich seine Kampagnen?

Nun, ich will jetzt hier keine Liste aller mir bekannten Publisher veröffentlichen, sondern mich auf jenen Publisher konzentrieren, der einen merkbaren Hauptanteil des Traffics im Dating-Segment von Solads schickt:

markt.de

Zugegeben: Schon in der Vergangenheit bekam ich immer wieder Brechreizsymptome, wenn ich mit dieser Adresse konfrontiert wurde. Zumindest wenn es um „Dating“ ging. Ich möchte ausdrücklich festhalten das ich mich hier ausschließlich auf den Dating-Traffic beziehe und nicht auf den Traffic aus anderen Kategorien der Seite „markt.de“. Diesen kann und will ich nicht beurteilen. Wann immer das Thema „Datingtraffic von markt.de“ bei befreundeten Webmastern auftauchte, hatte ich jedenfalls den Eindruck, dass ich nicht der Einzige war, dem es so erging.

Warum ich hier ausgerechnet auf diesem Publisher jetzt so rumreite, hat einen simplen Grund:

Meine dritte Kampagne ist (laut Aussage solads) exklusiv auf „markt.de“ erschienen. Und auch die Klickzahlen bei den anderen Kampagnen, lassen eindeutig darauf schließen, dass „markt.de“ wohl den eben verhältnismäßig größten Trafficanteil in Sachen Dating zu verantworten hat.

Was konkret ist markt.de?

Markt.de ist ein Marktplatz bei dem man neben An und Verkauf von Produkten aller Art, auch in einem eigenen Kontaktmarkt Inserate schalten kann, bzw beantworten kann – kostenlos versteht sich.  Markt.de hat also seinen eigenen Kontaktmarkt und für Schaltungen von Dating-Anzeigen (welche entweder oberhalb oder unterhalb der Inserate erscheinen) möchte man meinen, dass  dieser Marktplatz durchwegs ideal ist. Leider ist dies ein Irrglaube…

Sehen wir uns nun also das Ergebnis an: Wie schon erwähnt, beträgt meine übliche Klick-Lead Quote beim Datingprodukt „Lustagenten“ ca 1:9

Die Solads-Schaltung auf „markt.de“ (Zeitraum 3 Tage) hat folgendes gebracht:

1761 Unique Klicks auf die Kampagne

Davon 62 Leads.

Klick-Lead Quote somit 1:28 (Normalerweise ca 1:9)

Das wäre noch nicht allzu ungewöhnlich.

Wirklich aufschlussreich wird`s jetzt! Ich bin jemand, der (auch im Sinne einer guten Zusammenarbeit mit den Partnerprogrammen) immer schon auf hohe Traffic-Qualität Wert gelegt hat. Gerade bei Lead-Aktionen muss einem logischerweise klar sein, dass das Geld nicht auf den Bäumen wächst, sondern ein Partnerprogrammm nur dann gute Leadvergütungen auszahlen kann, wenn das Ergebnis auch unterm Strich stimmt!
Diskussionslos!

Wieviele Sales wurden also aus diesen 62 Leads generiert?

Achtung festhalten: Zwei!

Die Lead-Sales Quote beträgt also statt der bei mir gewohnten 1:7 diesmal 1:31! Und das, obwohl schon die Klick-Lead Quote ziemlich miserabel war.

Schon klar: Der Erfolg einer Kampagne ist natürlich auch von der Art der Werbung bzw.des gewählten Textes abhängig. Wer mich kennt, weiß aber auch, dass wir über diesen Punkt bei mir nicht zu diskutieren brauchen… Das hat schon so gepasst, wie`s war… Und ich habe mit derselben Bewerbungsmethode schon Lead-Sale Quoten um die 1:6 auch gehabt..

Aus diesem Ergebnis leiten sich für mich jedenfalls zwei Fragen ab:

1. Warum ist Dating-Traffic von markt.de so verdammt schlecht? Wie kommt das?

2. Wie zum Henker, kommt bei so dermassen schlechten Traffic ein Klickpreis von 30 Cent zustande?

Zu Punkt 1:

Um das zu verstehen, muss man sich zunächst fragen: Wer besucht eigentlich die Seite „markt.de“ und versucht dort im Dating-Anzeigenmarkt sein „Glück“? Es sind im Regelfall Männer, die wissen, dass das Beantworten von  Inseraten – und somit die Kontaktaufnahme zum weiblichen Geschlecht – kostenlos ist. Diese Männer sind also bereit, ihr Glück auf zeitaufwendigen (aber dafür kostenlosen) Wege zu versuchen und schreiben dort massenhaft Frauen an. Zumeist umsonst, aber das ist eine andere Geschichte… (Sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen…)  Was diese Männer aber auf gar keinen Fall erwarten, ist, dass sie für das Erreichen ihrer persönlichen Ziele zur Kasse gebeten werden. Die Bereitschaft Geld auszugeben ist schon von Haus aus sehr gering, bis gar nicht vorhanden. Da kann man mit noch so hochwertigen Produkten antanzen…

Schon klar: Jetzt kann man sichs natürlich nicht ganz so einfach machen und generell alle Plattformen die kostenlose Dating-Inserate anbieten über einen Kamm scheren. Es gibt auch einige andere Seiten, auf denen man Kontaktanzeigen schalten bzw beantworten kann und die aber von Haus aus wesentlich besseren Traffic bei Werbeeinblendungen liefern.

Es gibt aber einen kleinen Unterschied. Markt.de zieht aufgrund seines umfangreichen Angebotes (welches mit Datingkontakten großteils gar nichts zu tun hat!) auch User aus gänzlich anderen Bereichen an.  Und das in sehr großen Scharen.  Wer will also verhindern, dass ein User oder gar eine Userin, aus einer gänzlich anderen Kategorie einfach mal „just for fun“ in den Kontaktmarkt stöbern geht und auch neugierdehalber auf Anzeigen klickt? Natürlich ohne ernsthaft etwas dort zu suchen…

Das kann zum Beispiel bei einer Seite wie „Sinnesfeuer“ (die ausschließlich auf Datingkontakte aufgebaut ist) nicht passieren! Wer bewusst auf diese Seite geht, der weiß auch was er kriegt!  Dementsprechend besser ist in logischer Konsequenz auch der Traffic der von dort kommt.

Fassen wir`s also mal kurz zusammen: Meiner persönlichen Meinung nach ist dr Traffic von „markt.de“ nichts weiter als „0815 Massen-Schrott-Traffic“ der bei einem sehr großen Volumen sicherlich auch den einen oder anderen Euro bringen mag. Aber die Frage lautet: Zu welchem berechtigten Preis? Was ist dieser Traffic eigentlich wirklich wert? Welche Produkte mit ausreichender Preisspanne kann ich dafür bewerben und von welchen sollte ich besser die Finger lassen?

Und da kommen wir jetzt zur Frage 2:

Nein, es ist mir ein Rätsel wie Klickpreise von 30 Cent zustandekommen und wer mir diese Frage schlüssig beantworten kann, dem wäre ich sehr verbunden! Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einem Affiliate-Kollegen von vor ca 3-4 Jahren, als mir dieser schilderte, dass er für ein bestimmtes Keyword auf Google-Adword 18 Euro bezahlen würde.

Ich meinte damals: „Mann, das kann sich niemals lohnen was du da machst, warum tust du das?„.
Er antwortete: „Ich weiß, dass es sich nicht lohnt. Aber ich will dieses Arschloch von Mitbewerber draussen haben, darum zahle ich mehr als er, um die höhere Position zu haben!“

Könnte das einer der Gründe sein, warum Firmen dort regelmäßig für viel zu viel Geld ihre Kampagnen schalten? Natürlich habe ich auch Solads damit konfrontiert wie sie auf die Idee kommen für Markt.de-Traffic 30 Cent pro Klick verlangen zu wollen. Die Antwort war:

…wollen kann man es eigentlich nicht nennen, da unsere Anzeigenplätze ja im Auktionsverfahren belegt werden. Das heißt es gibt Werbetreibende die in der Lage sind 30 Cent und mehr für diese Platzierungen zu zahlen, um an erster Stelle zu stehen.“

Tja, ich vergönns euch ja liebe Vermarkter, nichts desto trotz lach ich mir den Ast ab, nach diesem doch sehr eindeutigem Endergebnis… lol Hoffentlich wird die Kohle die dabei drauf geht, nicht bei den Affiliates eingespart…

Fazit:

Normalerweise müsste ich jetzt noch darauf hinweisen, dass es vielleicht auch von den beworbenen Produkten abhängt ob man mit dieser Art von Werbung heute noch Geld machen kann. Bei diesen unrealistischen Klickpreisen für Dating-Traffic auf Portalen wie „markt.de“ stellt sich die Frage für mich jedoch gar nicht. Vielmehr sollte man „markt.de“ vielleicht mal darauf hinweisen, dass ihr Dating-Traffic nicht mal ansatzweise den Wert hat, der uns Werbetreibenden von Solads und anderen Vermarktern vermittelt wird. Wann immer ich in Zukunft Kampagnen in Sachen Dating schalte, ganz egal bei welchem Vermarkter, wird meine erste Handlung sein, markt.de als Publisher zu sperren! Diesen kleinen Insidertipp gebe ich an dieser Stelle gerne weiter.

Neue Tools, neue Partner, neue Events!

Liebe User, in den letzten Wochen/Monaten hat sich wieder einiges getan bei uns!

Und wann immer ich soetwas verkünde, bedeutet das auch für dich als Leser das DU davon profitieren kannst! 😉

Neben der Produktion hauseigener, hochwertiger Affiliateprodukte, waren wir natürlich wieder mal auf diversen Events und Messen unterwegs. So u.a. im August im beschaulichen Suderbruch, beim Webmastermeeting 2014. Der Wehmutstropfen diesmal war leider, dass das Wetter eher nicht so mitgespielt hat… Aber man kann nicht alles haben.

Zu wichtigeren Dingen: Was läuft eigentlich derzeit in Sachen Produktverkauf sehr gut? Empfehlen kann ich aktuell das Datingprodukt Fun-Flirt der spanischen Firma imo-cash. Fun-Flirt wurde für den deutschen und österreichischen Markt entwickelt und ist ein abofreies Datingprodukt, bei dem sich jeder User kostenlos registrieren kann. Wer als Webmaster damit Geld verdienen möchte, meldet sich hier bei Imocash an. Aber Vorsicht: Empfehlenswert für die Bewerbung ist bei Imo-Cash derzeit absolut NUR das Datingprodukt Fun-Flirt! Mit mobilen Handytraffic, haben wir mit Imo Cash leider keine guten Erfahrungen in punkto Abschlussquote gemacht! Fun-Flirt läuft dafür aber umso besser und garantiert DIR als Webmaster schnelle, hohe Umsätze!

Für mobilen Traffic empfehle ich Euch übrigens nach wie vor am ehesten First Mobile Cash! Hier gibt es sehr gute Erfahrungen mit Abschlussquote sowie der Webmasterbetreuung.Dort solltet ihr euch unbedingt anmelden und fleissig euren mobilen Traffic verwerten!

Weiters kündige ich schon voraus an, dass wir euch demnächst ein neues Multimediaprodukt für die Bewerbung vorstellen werden! Und Leute, da könnt ihr wirklich gespannt darauf sein! Denn die ersten Usertests, haben förmlich eingeschlagen wie eine Granate! Ein Umsatzknaller ist jetzt schon garantiert! Und ohne euch zuviel verraten zu wollen: Es geht um ein Audiobuch! Aber dazu mehr demnächst!

Eine Erweiterung auf dieser Seite ist ausserdem die Rubrik „Tools“.Hier stelle ich immer wieder neue, nützliche Plugins, Tools bzw Tipps für Webmaster vor! Besonders interessant aktuell: Wie Du Usertraffic auf deine Seite bekommst! (Und zwar hochwertigen Traffic!) und: Wie Du 404 Errorseiten zu Geld machst!