Was taugt Dating-Traffic von „markt.de“?

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Der kleine Traffic-Qualitäts-Test

Heute: Aus dem Vermarkter „Mirago“ wurde vor kurzem „Solads„. Wir haben kürzlich dort ein paar Text-Kampagnen im Dating-Segment geschalten, um zu sehen, ob sich das lohnt.

1000.- Investition. Was kam heraus?

In letzter Zeit werde ich vermehrt zu meinen Trafficquellen für die von mir beworbenen Produktseiten befragt. Natürlich bleibt es auch mir nicht erspart, immer wieder neue Sachen auszuprobieren und dann entsprechende Schlüsse daraus zu ziehen.
Okay, da gibts für Affiliates/Webmaster natürlich Produkte wie beispielsweise

Die 17 Trafficströme“ – Von denen ca. 12 aus meiner Sicht der Dinge auch tatsächlich recht brauchbar sind.

Aber  wie sieht es eigentlich im Jahre 2015 mit herkömmlichen „Old School Methoden“ aus?

Traffic-Ankauf? Google Adwords? Kampagnen schalten bei sonstigen Vermarktern?

Vor einigen Jahren habe ich mal eine BDSM-Seite über „Mirago“ bewerben lassen. Das Resultat dieser Textkampagne war eher ernüchternd. Allerdings habe ich es zum einen auf die damals nicht wirklich vorhandenen Fetischkategorien und andererseits auf die zu wenig aussagekräftige Investition von gerade mal 500.- EUR geschoben.

In der Zwischenzeit wurde aus „Mirago“ der Vermarkter „Solads“ und die Klickpreise sind in die Höhe geschossen. (Aber natürlich nicht nur dort) Berechtigter Weise? Nun, genau das wollte ich wissen.

Jetzt mag es sein, das 1000.- EUR vielleicht auch noch nicht wirklich eine Investitionssumme ist, die einen definitiven Aufschluss über die Traffic-Qualität liefert.
In meinem Fall tut es das allerdings sehr wohl, denn ich habe gute Vergleichsmöglichkeiten und obendrein mehrere unterschiedlichste Kampagnen zu unterschiedlichsten Produkten durchgetestet.

Zunächst aber zur Frage, warum ich ausgerechnet jetzt bei Solads eine Kampagne gestartet habe:

Das ist einfach erklärt: Weil es (beschränkt auf 31. Mai) eine 15 Cent (statt 30 Cent) per Klick Aktion gab. Und genau diese habe ich genutzt. 15 Cent pro Klick sind für ein Netzwerk, mit dem ich vor Jahren schon mal eher bescheidene Erfahrungen gemacht habe, zwar auch nicht gerade berauschend, aber ich bin nun mal jemand, der gerne auch zweite Chancen vergibt. Ausserdem hatte ich (jetzt mal unabhängig vom Endergebnis) bei den Mirago/Solads Leuten immer den Eindruck gut betreut zu werden. Das hat sich übrigens auch nicht geändert!

Leider gab es diesmal ein kleines „Kommunikationsproblem“… Denn am Telefon habe ich auf meine Nachfrage hin, die Aktion eigentlich so interpretiert, dass (vorrausgesetzt die Investitionssumme wird VOR dem 31. Mai einbezahlt) der Klickpreis dennoch bei 15 Cent darüber hinausgehend bleibt… Dem war dann jedoch nicht so! Das bedeutete, dass Solads ab dem 31. Mai mit vollen 30 Cent per Klick zugeschlagen hat! Ob sich meine Ohren verhörten oder meine Nachfrage missinterpretiert wurde, kann ich heute nicht mehr sagen und es macht auch keinen Sinn darüber weiter nachzudenken. Ich zeichne ja keine Telefonate auf…

Welche Produkte habe ich beworben?

Beworben wurden zwei Produkte mit denen ich in der Vergangenheit grundsätzlich schon sehr positive Erfahrungen sammeln konnte.

Die ersten beiden Kampagnen führten zu zwei unterschiedlichen Landingpages des beliebten Hörbuch-Ratgebers Online Dating mit Erfolg. Hier beträgt die Klick/Salequote bei den besser konvertierenden Landingpages ca 1:120 . Hier gab es keinen Abschluss, allerdings tut dies nicht wirklich was zur Sache, weil es dafür vom Verhältnis her zu wenige Klickzahlen gab.

Viel interessanter wird es, wenn man sich die dritte Kampagne im Detail ansieht. Dorthin ging der meiste Traffic. Hier habe ich das Produkt „Lustagenten“ von VX Cash beworben.

Jetzt kann man von VX Cash halten was man will, aber die Statistiken sind aufschlussreich und sagen eine Menge über die Trafficqualität aus. Normalerweise halte ich mich mit Pay per Lead – Bewerbungen bewusst zurück und vertraue angesichts meiner Trafficqualität voll und ganz auf Rev Share Modelle.

Nachdem ich diesmal ausschließlich in der Deutschland-Region inserierte und somit das Pay per Lead Modell von VX Cash zur Auszahlung kommt (Hinweis: VX Cash bezahlt keine Leads für Österreichischen und Schweizer Traffic!)  habe ich also eine der gut konvertierenden Landingpages auf Lead-Basis beworben.

Ein Drei-Zeilen Text mit kleinem Vorschaubild leitet nun also auf eine Landingpage die für gewöhnlich bei mir eine Klick-Leadquote von ca 1:9 und eine Lead-Sale Quote von 1:7 hat.

Bevor ich nun auf das Ergebnis im Detail eingehe, fragen wir uns aber auch erst mal:

Wo schaltet Mirago/Solads eigentlich seine Kampagnen?

Nun, ich will jetzt hier keine Liste aller mir bekannten Publisher veröffentlichen, sondern mich auf jenen Publisher konzentrieren, der einen merkbaren Hauptanteil des Traffics im Dating-Segment von Solads schickt:

markt.de

Zugegeben: Schon in der Vergangenheit bekam ich immer wieder Brechreizsymptome, wenn ich mit dieser Adresse konfrontiert wurde. Zumindest wenn es um „Dating“ ging. Ich möchte ausdrücklich festhalten das ich mich hier ausschließlich auf den Dating-Traffic beziehe und nicht auf den Traffic aus anderen Kategorien der Seite „markt.de“. Diesen kann und will ich nicht beurteilen. Wann immer das Thema „Datingtraffic von markt.de“ bei befreundeten Webmastern auftauchte, hatte ich jedenfalls den Eindruck, dass ich nicht der Einzige war, dem es so erging.

Warum ich hier ausgerechnet auf diesem Publisher jetzt so rumreite, hat einen simplen Grund:

Meine dritte Kampagne ist (laut Aussage solads) exklusiv auf „markt.de“ erschienen. Und auch die Klickzahlen bei den anderen Kampagnen, lassen eindeutig darauf schließen, dass „markt.de“ wohl den eben verhältnismäßig größten Trafficanteil in Sachen Dating zu verantworten hat.

Was konkret ist markt.de?

Markt.de ist ein Marktplatz bei dem man neben An und Verkauf von Produkten aller Art, auch in einem eigenen Kontaktmarkt Inserate schalten kann, bzw beantworten kann – kostenlos versteht sich.  Markt.de hat also seinen eigenen Kontaktmarkt und für Schaltungen von Dating-Anzeigen (welche entweder oberhalb oder unterhalb der Inserate erscheinen) möchte man meinen, dass  dieser Marktplatz durchwegs ideal ist. Leider ist dies ein Irrglaube…

Sehen wir uns nun also das Ergebnis an: Wie schon erwähnt, beträgt meine übliche Klick-Lead Quote beim Datingprodukt „Lustagenten“ ca 1:9

Die Solads-Schaltung auf „markt.de“ (Zeitraum 3 Tage) hat folgendes gebracht:

1761 Unique Klicks auf die Kampagne

Davon 62 Leads.

Klick-Lead Quote somit 1:28 (Normalerweise ca 1:9)

Das wäre noch nicht allzu ungewöhnlich.

Wirklich aufschlussreich wird`s jetzt! Ich bin jemand, der (auch im Sinne einer guten Zusammenarbeit mit den Partnerprogrammen) immer schon auf hohe Traffic-Qualität Wert gelegt hat. Gerade bei Lead-Aktionen muss einem logischerweise klar sein, dass das Geld nicht auf den Bäumen wächst, sondern ein Partnerprogrammm nur dann gute Leadvergütungen auszahlen kann, wenn das Ergebnis auch unterm Strich stimmt!
Diskussionslos!

Wieviele Sales wurden also aus diesen 62 Leads generiert?

Achtung festhalten: Zwei!

Die Lead-Sales Quote beträgt also statt der bei mir gewohnten 1:7 diesmal 1:31! Und das, obwohl schon die Klick-Lead Quote ziemlich miserabel war.

Schon klar: Der Erfolg einer Kampagne ist natürlich auch von der Art der Werbung bzw.des gewählten Textes abhängig. Wer mich kennt, weiß aber auch, dass wir über diesen Punkt bei mir nicht zu diskutieren brauchen… Das hat schon so gepasst, wie`s war… Und ich habe mit derselben Bewerbungsmethode schon Lead-Sale Quoten um die 1:6 auch gehabt..

Aus diesem Ergebnis leiten sich für mich jedenfalls zwei Fragen ab:

1. Warum ist Dating-Traffic von markt.de so verdammt schlecht? Wie kommt das?

2. Wie zum Henker, kommt bei so dermassen schlechten Traffic ein Klickpreis von 30 Cent zustande?

Zu Punkt 1:

Um das zu verstehen, muss man sich zunächst fragen: Wer besucht eigentlich die Seite „markt.de“ und versucht dort im Dating-Anzeigenmarkt sein „Glück“? Es sind im Regelfall Männer, die wissen, dass das Beantworten von  Inseraten – und somit die Kontaktaufnahme zum weiblichen Geschlecht – kostenlos ist. Diese Männer sind also bereit, ihr Glück auf zeitaufwendigen (aber dafür kostenlosen) Wege zu versuchen und schreiben dort massenhaft Frauen an. Zumeist umsonst, aber das ist eine andere Geschichte… (Sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen…)  Was diese Männer aber auf gar keinen Fall erwarten, ist, dass sie für das Erreichen ihrer persönlichen Ziele zur Kasse gebeten werden. Die Bereitschaft Geld auszugeben ist schon von Haus aus sehr gering, bis gar nicht vorhanden. Da kann man mit noch so hochwertigen Produkten antanzen…

Schon klar: Jetzt kann man sichs natürlich nicht ganz so einfach machen und generell alle Plattformen die kostenlose Dating-Inserate anbieten über einen Kamm scheren. Es gibt auch einige andere Seiten, auf denen man Kontaktanzeigen schalten bzw beantworten kann und die aber von Haus aus wesentlich besseren Traffic bei Werbeeinblendungen liefern.

Es gibt aber einen kleinen Unterschied. Markt.de zieht aufgrund seines umfangreichen Angebotes (welches mit Datingkontakten großteils gar nichts zu tun hat!) auch User aus gänzlich anderen Bereichen an.  Und das in sehr großen Scharen.  Wer will also verhindern, dass ein User oder gar eine Userin, aus einer gänzlich anderen Kategorie einfach mal „just for fun“ in den Kontaktmarkt stöbern geht und auch neugierdehalber auf Anzeigen klickt? Natürlich ohne ernsthaft etwas dort zu suchen…

Das kann zum Beispiel bei einer Seite wie „Sinnesfeuer“ (die ausschließlich auf Datingkontakte aufgebaut ist) nicht passieren! Wer bewusst auf diese Seite geht, der weiß auch was er kriegt!  Dementsprechend besser ist in logischer Konsequenz auch der Traffic der von dort kommt.

Fassen wir`s also mal kurz zusammen: Meiner persönlichen Meinung nach ist dr Traffic von „markt.de“ nichts weiter als „0815 Massen-Schrott-Traffic“ der bei einem sehr großen Volumen sicherlich auch den einen oder anderen Euro bringen mag. Aber die Frage lautet: Zu welchem berechtigten Preis? Was ist dieser Traffic eigentlich wirklich wert? Welche Produkte mit ausreichender Preisspanne kann ich dafür bewerben und von welchen sollte ich besser die Finger lassen?

Und da kommen wir jetzt zur Frage 2:

Nein, es ist mir ein Rätsel wie Klickpreise von 30 Cent zustandekommen und wer mir diese Frage schlüssig beantworten kann, dem wäre ich sehr verbunden! Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einem Affiliate-Kollegen von vor ca 3-4 Jahren, als mir dieser schilderte, dass er für ein bestimmtes Keyword auf Google-Adword 18 Euro bezahlen würde.

Ich meinte damals: „Mann, das kann sich niemals lohnen was du da machst, warum tust du das?„.
Er antwortete: „Ich weiß, dass es sich nicht lohnt. Aber ich will dieses Arschloch von Mitbewerber draussen haben, darum zahle ich mehr als er, um die höhere Position zu haben!“

Könnte das einer der Gründe sein, warum Firmen dort regelmäßig für viel zu viel Geld ihre Kampagnen schalten? Natürlich habe ich auch Solads damit konfrontiert wie sie auf die Idee kommen für Markt.de-Traffic 30 Cent pro Klick verlangen zu wollen. Die Antwort war:

…wollen kann man es eigentlich nicht nennen, da unsere Anzeigenplätze ja im Auktionsverfahren belegt werden. Das heißt es gibt Werbetreibende die in der Lage sind 30 Cent und mehr für diese Platzierungen zu zahlen, um an erster Stelle zu stehen.“

Tja, ich vergönns euch ja liebe Vermarkter, nichts desto trotz lach ich mir den Ast ab, nach diesem doch sehr eindeutigem Endergebnis… lol Hoffentlich wird die Kohle die dabei drauf geht, nicht bei den Affiliates eingespart…

Fazit:

Normalerweise müsste ich jetzt noch darauf hinweisen, dass es vielleicht auch von den beworbenen Produkten abhängt ob man mit dieser Art von Werbung heute noch Geld machen kann. Bei diesen unrealistischen Klickpreisen für Dating-Traffic auf Portalen wie „markt.de“ stellt sich die Frage für mich jedoch gar nicht. Vielmehr sollte man „markt.de“ vielleicht mal darauf hinweisen, dass ihr Dating-Traffic nicht mal ansatzweise den Wert hat, der uns Werbetreibenden von Solads und anderen Vermarktern vermittelt wird. Wann immer ich in Zukunft Kampagnen in Sachen Dating schalte, ganz egal bei welchem Vermarkter, wird meine erste Handlung sein, markt.de als Publisher zu sperren! Diesen kleinen Insidertipp gebe ich an dieser Stelle gerne weiter.