Emailmarketing

Emailmarketing – Der Dreh und Angelpunkt Deines Erfolges als Webmaster

Tipp: Wenn Du konkret wissen willst wie DU hochwertigen Traffic auf Deine Webseite bekommst (ich spreche von Usertraffic der dir auch wirklich Geld bringt!), dann empfehle ich Dir den neuen Videokurs  „17 Trafficströme“ von Ralf Schmitz!

Kommen wir hier gleich mal zum (meiner Ansicht nach) absolut wichtigsten Punkt überhaupt. Dem Umsatzbringer Nr. 1, dem nach wie vor von vielen Webmastern bei weitem unterschätztesten Instrument: Dem Emailmarketing! Im Punkt SEO haben wir (eine der Möglichkeiten) geklärt, wie man zu Usertraffic kommen kann. Schön und gut. Der Traffic kommt also jetzt. Und was machen gut 90 % aller Webmaster nun? Sie sehen zu, wie der Traffic wieder weiterzieht… Ohne zu konvertieren.. Und das ist: Dumm! Denn mittlerweile ist bekannt, dass kaum ein User, beim ersten Betreten einer Seite einen Abschluss tätigt. Im Schnitt passiert dies nämlich erst beim dritten Mal! „Ja,aber die cookies“, werden jetzt so manche sagen, „die sorgen doch dafür, das mir der User auch die nächsten 30 oder manchmal sogar 120 Tage noch gut geschrieben wird!“. Tja, das mag schon sein, aber Du musst ja auch sichergehen können, dass der User dann wieder auf DEINE bzw die Seite deines beworbenen Partnerprogrammes kommt! Oder gehst Du etwa automatisch davon aus, dass sich jeder User bei dem im Internet herrschenden Überangebot eine Woche darauf noch an die Adresse deiner Landingpage oder des von dir beworbenen Partnerprogrammes erinnern kann? Der User hat zu diesem Zeitpunkt vielleicht längst andere Produkte gekauft und für Dein Produkt somit kein Geld mehr übrig… Und das wäre doch schade oder? Was ist also die Lösung des Ganzen? Und wie kannst Du es schaffen, dass Du noch mehr von Deinem Seitenbesucher profitierst? Und zwar langfristig profitierst? Das liebe Leute geht nur mit Emailmarketing! Damit Du cleveres Emailmarketing betreiben kannst, musst Du zunächst also mal an die Emailadresse das potentiellen Users kommen.

Emailmarketing

Hiefür gibt es mehrere Möglichkeiten auf die ich nachfolgend eingehe.

Emailmarketing – So solltest du es machen:

Emailadressen mittels Newsletterformular oder durch kostenlose Registrierung auf Landingpages/Emailcatcherseiten erhalten.

An die Emailadressen von Usern zu kommen funktioniert beispielsweise mit einem integrierten Newsletterformular (oder einer User-Registrierungsfunktion bei welcher die Emailadresse mit angegeben werden muss) auf Deiner jeweiligen Landingpage. Das Newsletter-Formular bzw der Registrierbutton sollte gut sichtbar für den User eingebaut werden. Hat sich der User einmal darin registriert ist er DEIN User und Du hast dadurch die Möglichkeit, ihn SO OFT DU WILLST (bis auf Widerruf),  für Deine Seiten oder Partnerprogramme zu bewerben! Juristisch betrachtet sind hiefür zwei Dinge erforderlich:

A: In den AGB`s Deines Newsletters bzw des Registrierungsformulars Deiner Seite sollte vermerkt sein, dass der Kunde dem Erhalt von Informationsmails (bis auf Widerruf) bzw Emailmarketing zustimmt.

B: Die Emailadressen sollten mit dem sogenannten „Double Opt In – Verfahren“ lukriert werden. Das heißt nichts anderes, als dass der User zum einen seine Newsletteranmeldung nochmals per Klick auf einen Aktivierungslink bestätigen muss, andererseits die Möglichkeit haben muss, sich aus dem Newsletter wieder auszutragen. Kleiner Einschub an dieser Stelle zu den gesetzlichen Regelungen von Emailmarketing: Zu Beginn des Internetzeitalters, als Emailfilter und Spamschutz ein Fremdwort waren, sowie 56 k Modems ewig lang die Leitung blockierten, konnte man zu Recht behaupten das „Spam“ (unerwünschte Emails) auch tatsächlich einen wirtschaftlichen Schaden anrichteten. Wie es halt so oft ist in der Politik, haben die Damen und Herren Abgeordneten dann irgendwann (nämlich lange nach dem 56 K Zeitalter) beschlossen: „Wir machen jetzt ganz tolle Anti-Spam-Gesetze weil das wollen die Leute so haben, denn Spam ihr lieben Wählerinnen und Wähler ist ja bekanntlich böse, böse böse…“  Nun, Spam den kein Mensch braucht und der Millionenfach die Briefkästen überfüllt und für gesundheitsschädliche Medikamente wirbt, ist in der Tat mal mit Sicherheit NICHT gut! Aber, Hand aufs Herz: Er richtet heutzutage in den meisten Fällen KEINEN echten wirtschaftlichen Schaden mehr an! Wenn Anfang der 90er Jahre auf Faxgeräte noch unerwünschte Mehrwertnummernwerbungen in den Ausdruck kamen, oder mit diversen Massenmails Anhänge mit integrierten Dialern verschickt wurden,  dann kann man aus damaliger Sicht die heutige Gesetzgebung verstehen. Aber diese Zeiten sind VORBEI! Jede Firma hat heute schon zumindest einen halbwegs tauglichen Spamfilter installiert, ganz abgesehen davon, dass der Empfang von Mails heute nicht mehr so wie im 56 K Zeitalter bis zu mehreren Minuten dauert. Heute ist es doch ganz anders. Heute bekomme ich ein Spammail und ich drücke einmal auf den Knopf und lösche es. Gesamtdauer: Weniger als eine Sekunde… Aber was genau ist eigentlich laut Gesetzgeber nun Spam? Sprechen wir hier von Mailbomben, oder unerwünschter Bewerbung von Plugs für Oma Duck? Nein.. Spam beginnt nämlich schon damit, dass ich streng genommen prinzipiell bei JEDEM Adressaten (völlig egal ob ich ihn privat oder beruflich anmaile) die Einwilligung benötige, ihm ein Mail zu senden… Und wenn ich dann auch noch den fatalen Fehler mache und einen Link zu meiner Lieblingsband dranhänge.. Au weia.. Bei strenger juristischer Auslegung gehört also ganz Deutschland in den Knast? Unter uns gesagt: In Wirklichkeit hält sich sowieso kaum jemand wirklich 100 %ig daran, trotzdem möchte ich natürlich darauf hinweisen, dass es entsprechende Telekommunikationsgesetze gibt, an die man sich nichts desto trotz halten sollte. Jedenfalls sei darauf hingewiesen, dass Emailadressen von Besitzern, die ihre Zustimmung zur Bewerbung durch ein Double Opt In Verfahren gegeben haben, insgesamt die besseren Mailadressen für dein Emailmarketing sind, da sie schlichtweg ECHTE Interessenten darstellen und somit auch die besseren User bzw Käufer deiner beworbenen Produkte sind!  😉

Generell sei festgehalten: Mache für dein Emailmarketing ALLES um an die Emailadresse Deiner Seitenbesucher zu kommen! Im Idealfall verhältst Du dich dabei natürlich gesetzeskonform und installierst einen Newsletter Double Opt in Möglichkeit. (Beispielsweise könntest du mit dem kostenlosen Mail Poet Plugin für Word Press auch auf „single optin“ umstellen, jedoch würde ich das nicht empfehlen!) Du kannst mit einer gültigen Double Optin Email-Adressengenerierung die Bewerbung Deines Users für deine Seiten jedenfalls beliebig lang fortsetzen und wirst in Summe betrachtet eine weitaus höhere Abschlussquote haben, als ohne Newsletterformular!

Emailmarketing – so solltest du es NICHT machen:

Mailadressen kaufen?

Es gibt Agenturen sowie „Händler“ bei welchen man Emailadressen in großen Stückzahlen kaufen kann. Manchmal sind diese Adressen thematisch und nach Region zugeordnet, manchmal auch nicht. Angeblich handelt es sich immer um „opt in / opt out“ Adressen, aber darauf würde ich nicht wetten… Von via Internet gedealten Adressen ist generell abzuraten, da die Qualität der Emails oft in keinem Verhältnis zum bezahlten Preis stehen. Du musst  bedenken: Adressen die auf diesem Wege angeboten werden, sind praktisch IMMER schon zigfach ausgewertet worden! Die Resonanz wird also eine sehr geringe sein. Und heutzutage wo man an jeder Ecke kostenlose Freemailadressen bekommt, ist die Aktivitätszeit einer Emailadresse im Schnitt sowieso zumeist auf maximal ein Jahr begrenzt.

Und was ist mit „Emails grabben“?

Bestimmt ist dir schon mal aufgefallen, dass es zahlreiche Gästebücher im Netz gibt, in denen Leute völlig ungeniert ihre Mailadressen posten und ihren (meist sinnlosen) Senf zu den jeweiligen Themen oder Gästebuchbesitzern abgeben. Natürlich wäre es recht verlockend diese Mailadressen sich anzueignen bzw diese zu „grabben“… Das dies natürlich offiziell auch keine gesetzeskonforme Möglichkeit darstellt, darauf muss ich jetzt wohl nicht näher eingehen… Ansonsten verweise ich an dieser Stelle wiedermal auf das Double OptIn Verfahren, welche für Dein Emailmarketing die beste Qualität bringen und obendrein für die gesetzeskonforme Bewerbung erforderlich ist!

Weitere hilfreiche Informationen zum Thema Emailmarketing findest du übrigens auch hier.

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